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Ruhrgebiet : Kenjutsu, Battojutsu, Iaido, Nagamaki, Schwertkampf, Kampfkunst, Kampfsport, Dojo

:::BATTÔJUTSU UND KENJUTSU IN BOCHUM :::
:::
ボ—フム分会 尚武館 陰陽流 抜刀術・剣術 :::
DIE KUNST, DAS SCHWERT ZU FÜHREN


Battôjutsu ばっとう ist die Kunst der Samurai 侍, das Schwert blitzschnell zu ziehen und einzusetzen, um einem überraschenden Angriff zuvorzukommen. Kenjutsu 剣術 ist das Fechten mit dem langen und kurzen Schwert (katana 刀 und wakizashi 脇差).

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BATTÔJUTSU 抜刀術 / IAIJUTSU 居合術

Battôjutsu, oft auch Iaijutsu genannt, ist eng verwandt mit der Kampfkunst Iaidô. Der Inhalt dieser Kampfkünste ist das Ziehen des Schwertes aus der Scheide - blitzschnell und in einem Hieb, um einem Angriff zuvorzukommen. Im Gegensatz zum Iaidô, das überwiegend im "leeren Raum" mit einem imaginären Gegner trainiert und sich der pefekten Form verschrieben hat, ist Battôjutsu als dessen Vorläufer eine angewandte, oft rauhe und direkte Kampfart. Battôjutsuka trainieren mit einem Partner, es kommen Arm- und Handhebel, Tritte, Griffe und andere physische Kampftechniken zum Einsatz. Es wird mit Hindernissen trainiert, und Teile der Umgebung werden in den Kampf mit einbezogen. So wird der Gegner bisweilen durch einen Wurf mit einer Teetasse abgelenkt oder mit dem Schwertriemen gefesselt.


ZANSHIN 残心

Die Seele des Battôjutsu ist neben den Techniken, die den "Körper" dieser Kampfkunst ausmachen, die ständige Aufmerksamkeit für die Umgebung. Nicht im Sinne von Paranoia, sondern ein gesteigertes Gefühl für Situationen und die Stimmungen und Handlungen der Mitmenschen. Dieser "zanshin 残心" ("verweilender Geist") ist heute am ehesten beim Autofahren zu erreichen, das ja ebenfalls eine kontrolliert gefährliche Tätigkeit ist. Wenn man eine bekannte Strecke fährt, dabei die komplexen Kontrollen des Fahrzeugs mit traumwandlerischer Sicherheit bedient, ohne darauf achten zu müssen, im rechten Moment und rechten Maß Gas gibt und bremst, sich orientiert, die Absichten anderer Verkehrsteilnehmer erahnt und darauf reagiert, und nebenbei die Muße hat, ein Werbeplakat zu studieren, hat man bereits eine Art des Zanshin erreicht, die den Samurai alter Zeit vertraut vorkäme.


URSPRÜNGE DES BATTÔJUTSU

Sowohl Iaidô als auch Battôjutsu haben ihren Ursprung als formelle Kampfkünste in der Edo-Epoche (江戸時代, ab 1603). Diese überwiegend friedliche Zeit folgte sehr plötzlich auf eine Ära ständiger Kriege. Entsprechend gab es viele arbeitslose Krieger, die nie etwas anderes als das Waffenhandwerk gelernt hatten und ihre Frustration an Anderen ausließen. Ebenso lebten plötzlich Angehörige verfeindeter Clans in den Städten Tür an Tür. Blutrache war legitim und oft sogar vorgeschrieben. Insgesamt war es eine gefährliche Zeit, ein Samurai zu sein.

Techniken, das Schwert schnell zu ziehen, gab es schon zuvor, aber jetzt erlebte diese Kunst ihre Blütezeit, und zahlreiche Schulen formalisierten und bündelten diese Kenntnisse zu festen Formen.




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KENJUTSU 剣術

Kenjutsu ist die Kunst des Fechtens mit dem gezogenen Schwert. Die klassischen Seitenwaffen eines Samurai waren das lange Schwert (katana 刀) und ein Kurzschwert (wakizashi 脇差
). Die beiden Waffen sind bedeutend steifer als die meisten europäischen Schwerter; das Langschwert ist eine anderthalbhändige Waffe, d.h. es kann entweder mit einer (katate 片手) oder mit zwei Händen (morote 双手) geführt werden. Auch Halbschwerttechniken (soete 添え手), bei denen eine Hand auf dem Klingenrücken liegt und die Waffe führt, kommen zum Einsatz.

Kenjutsu setzt auf Schnelligkeit, Gleichgewicht, Präzision und Reaktionsfähigkeit. Ein erfahrener Kämpfer kann seinen Gegner (im Training: Partner) in eine bestimmte Position bringen, um dann gezielt bestimmte Stellen zu treffen – eine Notwendigkeit, wenn der Kontrahent beispielsweise Rüstung trägt oder nicht getötet, sondern lebend besiegt werden soll.

Im Gegensatz zu seiner sportlichen Form, dem Kendô 剣道, beschränkt sich Kenjutsu nicht auf wenige Trefferzonen und ist in der Regel auch kein Wettkampfsport.

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SÔTÔGATA 双刀型 (ZWEI-SCHWERT-TECHNIKEN)

Sôtôgata sind Techniken, bei denen in jeder Hand je ein Schwert geführt wird. Es wird nur sehr selten mit beiden Waffen gleichzeitig angegriffen; stattdessen wird meist eines der beiden Schwerter verwendet, um eigene verwundbare Körperstellen zu schützen oder die gegnerische Waffe zu binden.


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NAGEYARI 投げ槍 (KURZSPEER)

Der Nageyari ist eine sehr flexible Waffe. Ursprünglich als Wurfgeschoss verwendet, fand er später oft bei Leibwächtern Verwendung, die seine Flexibilität im Reagieren auf verschiedene Situationen schätzten. Der kräftige, metallverstärkte Knauf kann wuchtige Hiebe austeilen; die Klinge ist beidseitig scharf geschliffen und kann sowohl zum Schneiden als auch zum Stechen eingesetzt werden. Viele Techniken beinhalten Hebel- und Haltetechniken mit dem Schaft, um einen Angreifer gewaltlos kampfunfähig zu machen.



NAGAMAKI 長巻, ÔDACHI 大太刀, NODACHI 野太刀 : ZWEIHÄNDIGE SCHWERTER

Große Schwerter wurden in der Heian-Zeit (平安時代, 794-1185) zum Kampf gegen berittene Krieger entwickelt. Sie wuren schnell auch zu einer beliebten Waffe von Leibgarden, da sie mit ihrer langen Klinge in weiten Schwüngen mehrere Angreifer gleichzeitig in Schach halten konnten. Insbesondere die Nagamaki mit ihrem langen Schaft ist eine sehr flexible Waffe, die in einer Vielzahl verschiedener Situationen brilliert.



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ICH TRAGE IM ALLTAG KEIN SCHWERT. WOZU SOLLTE ICH BATTÔJUTSU TRAINIEREN?

Zugegebenermaßen ist Battôjutsu in einer Discoschlägerei oder einem Straßenkampf vordergründig wenig nützlich, es sei denn, man trägt zufällig ein scharfes Schwert dabei. (In diesem Fall darf man sich einige peinliche Fragen gefallen lassen.) Es ist nicht völlig nutzlos – zahlreiche der Hebel- und Grifftechniken lassen sich auch auf eine Prügelei anwenden – aber im Vergleich zu z.B. Krav Maga oder Jûjutsu schneidet es nicht besonders effektiv ab. Es ist eben so, dass die Zeiten sich geändert haben und (Gott sei Dank) nicht jede Person, der wir begegnen, ein Schwert trägt.

Ist Battôjutsu deshalb nur eine archaisch-esoterische Freizeitbeschäftigung ohne Nutzen für den Alltag? Glad you asked. Das Gegenteil ist der Fall.

KÖRPERLICHES TRAINING

Battô schult Balance, Haltung, Schnellkraft und Hand-Auge-Koordination. Man lernt eine Menge über Hebelwirkung, lässt sich weniger aus dem Gleichgewicht bringen, versteht es, seine auch mit wenig Kraftaufwand große Auswirkungen zu erreichen.

MENTALES TRAINING

Ebenso, wie man sich als trainierter Battôjutsuka nicht mehr leicht aus dem körperlichen Gleichgewicht bringen lässt, gilt dies auch für das seelische Gleichgewicht. Battô lehrt, Situationen ruhig und besonnen zu analysieren und angemessen zu handeln, indem man das eigene Ego zurückstellt – auch wenn eine andere Person versucht, zu eskalieren, einzuschüchtern, zu zermürben, Zeitdruck aufzubauen, das Selbstbewusstsein zu untergraben oder Schrecktaktiken anzuwenden.

Inhalte des Battô sind, mehr noch als die physischen Kampftechniken, die ständige Aufmerksamkeit für die Umgebung, das Einschätzen der handelnden Personen und die Einfühlung in Andere. Diese Fähigkeiten, im Zweikampf erlernt, ermöglichen es auch im Alltag, viele Konflikte völlig zu vermeiden oder sie in andere Bahnen zu lenken.


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WAS FÜR AUSRÜSTUNG BRAUCHE ICH FÜR BATTÔJUTSU UND KENJUTSU?

Für den Anfang ist alles, was man braucht, ein Budô-Gürtel (obi 帯) (Kostenpunkt ca. € 6,- bis 10,-) und ein Holzschwert (bokken 木剣). Günstige Bokken sind schon ab € 9,- im Sportartikelversand erhältlich. Das ist alles - etwa € 20,- für den Grundbedarf.

Sinnvolle Anschaffungen, wenn man in die Kampfkunst hineingeschnuppert hat und feststellt, dass man Freude am Battôjutsu oder Kenjutsu hat, sind eine Trainingsjacke (keikogi 稽古着, auch kendôgi 剣道着 oder iaidôgi 居合道着) und ein Hosenrock (hakama 袴) - nicht aus Eitelkeit, sondern weil die Schnürung des Hakama das Schwert bedeutend besser im Gürtel sitzen lässt. Beides bekommt man als Set ab einem Preis von etwa € 70,-.

Ebenso sinnvoll ist eine Schwertscheide (saya 鞘) aus Plastik, um das Ziehen des Schwertes besser üben zu können. Plastik-Saya sind sehr preiswert für etwa € 10,- zu haben.

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IAITÔ 居合刀 UND SHINKEN 真剣

Erst wenn man längere Zeit trainiert, sollte man sich ein stumpfes Übungsschwert (iaitô 居合刀) zulegen. Für Schnitttests (tameshigiri 試し切り) braucht man irgendwann früher oder später ein scharfes Schwert (shinken 真剣). Früher war beides sehr teuer, heute haben chinesische Firmen einen großen Markt für preiswerte und qualitativ hochwertige Schwerter geschaffen. Für das Üben genügt ein einfaches Iaitô in einer Preislage von etwa € 125,-. Einfache schnitttesttaugliche geschliffene Schwerter liegen in derselben Preislage und sind durchaus ausreichend für den Anfang. Sie neigen jedoch zur Abnutzung, so dass man überlegen kann, ob man sich nicht direkt ein etwas teureres Schwert (in einer Preislage von etwa € 300,-) zulegt, das dafür ein Leben lang hält. Man kann eine Menge Geld für Schwerter ausgeben, insbesondere, wenn man fasziniert von dieser Waffe ist. Tameshigiri kommt aber nicht so häufig vor, dass man sich unbedingt ein teures Schwert dafür zulegen muss.

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SCHUTZAUSRÜSTUNG

Wenn man häufig im Freikampf trainiert, legt man sich irgendwann in den höheren Gürtelgraden Schutzausrüstung zu. Die ersten Teile, an die man denken sollte, sind eine Fecht- oder HEMA-Schutzmaske mit einer Schutzwirkung von 1600 N (Newton). Bei Fechtmasken sind solche für Säbelfechten die besten, da hier die Stirnpartie gegen Hiebe verstärkt ist. Man bekommt sie ab € 125,-, aber oft kann man sie auch gebraucht auf eBay oder anderen Plattformen günstig erstehen. Handschuhe schützen die Hände. Ideal sind HEMA-Schutzhandschuhe, aber Lacrosse-Handschuhe erfüllen denselben Zweck. Man muss mindestens mit etwa € 120,- rechnen.

Sehr viel später kann man sich für entsprechend schnelleres Freikampftraining noch weitere Schutzausrüstung zulegen.

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Das hört sich jetzt erst einmal viel an, aber man tätigt diese Anschaffungen über Jahre hinweg. Tatsächlich hält sich der finanzielle Aufwand in engen Grenzen, und man kann jahrelang nur mit Bokken und Keikogi trainieren, ohne etwas zu versäumen.


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IST SCHWERTKAMPF / FECHTEN / BATTÔJUTSU / KENJUTSU / KENDÔ GEFÄHRLICH?

Was Verletzungen angeht, sind Schwertsportarten ungefährlicher als die meisten anderen Sportarten. Fußball oder Basketball beispielsweise, und selbst Bodenturnen, sind wesentlich verletzungsintensiver als Schwertkampf, selbst in einer Turniersituation wie im Kendô.

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IST SCHWERTKAMPF / FECHTEN / BATTÔJUTSU / KENJUTSU / KENDÔ ETWAS FÜR FRAUEN?

Vorweg: ja. Auf jeden Fall. Wir mansplainen es weiter unten, also bitte weiterlesen:


KÖRPERLICHE VORAUSSETZUNGEN

Schwerter sind die großen Gleichmacher in den Kampfsportarten. Größe und Körperkraft, mit denen zumindest im Durchschnitt Männer möglicherweise stärker ausgestattet sind als Frauen, sind nur bedingt von Vorteil im Schwertkampf: was eine kleinere Person an Reichweite weniger hat, gewinnt sie dadurch, dass sie weitaus weniger Körperlänge mit ihrem Schwert decken muss und immer sehr vorteilhaft unter dem Schwerpunkt ihres Gegners steht. Schlagwucht ist bei Schwertern weitgehend irrelevant: bei guter Körpermechanik und Technik schneidet ein Schwert mühelos, ohne dass Kraft in den Hieb gelegt werden muss. Tatsächlich kann große Kraft ein Handicap sein, weil man instinktiv versucht, seine Kraft in den Hieb hineinzulegen. Muskelmasse - ein Vorteil im Einstecken von Treffern z.B. im Boxen - ist im Schwertkampf nicht entscheidend und kann bei schnellen Drehungen und Ausfällen sogar hinderlich sein: große Muskeln nehmen mehr Platz ein und beschränken damit den Bewegungsradius der Arme.


COMMUNITY

Im Gegensatz zu manchen testosterongeschwängerten Kampfkünsten, namentlich *hust* den "straßenkampf"orientierten, neigt die Gemeinschaft der Schwertkämpfer*innen weitaus weniger zum Sexismus. Die allerwenigsten sind hier, um irgendwann in einer dunklen Gasse mit dem Schwert echte Angreifer in die Flucht zu schlagen - dieses Szenario wäre schon irgendwie absurd. Man muss / kann / soll sich im Schwertfechten nicht gegenseitig seine Männlichkeit beweisen, und daher zieht dieser Sport auch wesentlich seltener Personen mit Macho-Gehabe an.

Im Schwertfechten kann man sich den Grad aussuchen, wie wettbewerborientiert man an die Sache herangeht - man kann sich entweder in gemeinsamem Sparring und festgelegten Formen (kata 型) trainieren, frei vom Gewinnen-Wollen. Alternativ kann man auch auf gemischten HEMA / HAMA-Turnieren regelmäßig für Medaillen und Titel gegen "echte" Gegner antreten.

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VIDEOS

BATTÔJUTSU + KENJUTSU
DIVERSE TECHNIKEN
BATTÔJUTSU + KENJUTSU
KAKARI-GEIKO (ANGRIFFS-/ VERTEIDIGUNGSTRAINING MIT SCHUTZKLEIDUNG UND STUMPFEN WAFFEN
BATTÔJUTSU
ZIEHEN UND SCHEIDEN DES LANGSCHWERTS IN DER 1. POSITION (YOKOZAYA 横鞘)
NAGAMAKI
VIER ANGRIFFS-/ VERTEIDIGUNGSFORMEN MIT DER NAGAMAKI
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